Zugangskontrolle und Crash-Sensorik

Die LogTrek© Zugangs- und Crash-Sensorik LTX wird fest im Flurförderzeug verbaut und erkennt über einen externen 3-Achsen-Sensor sowohl Art und Stärke von Erschütterungen des Fahrzeugs. Ab einem individuell definierbaren Grenzwert können - falls gewünscht - Schaltvorgänge (reduzierte Geschwindigkeit, Blinkleuchte am FFZ etc.) ausgelöst werden. Crash-Ereignisse werden zudem im internen Speicher mit exakter Zeit gespeichert.

Die Crash-Sensorik ist mit einer RFID-basierten Zugangsberechtigung für verschiedenste Kartenstandards ausgerüstet: aktuell werden LEGIC advant & prime-Transponder sowie ISO14443-kompatible Formate ( Mifare DESFire, Infineon SLEetc.) unterstützt. Mit der Zugangsberechtigung wird sichergestellt, dass Flurförderzeuge nur von berechtigten Personen in Betrieb genommen werden können. Anmeldeversuche nicht autorisierter Fahrer sowie alle Anmeldungen autorisierter Fahrer werden protokolliert. Die Verwaltung erfolgt über die kostenfrei mitgelieferte Software.

Nach einer definierbaren Zeit des Fahrzeugstillstands erfolgt eine automatische Abschaltung (nur E-Stapler) – alternativ kann der Fahrer sich selbst beim Fahrzeug abmelden. Eine Verbindung zum WLAN (wahlweise 2.4 GHz sowie 5 GHz) wird zum Parametrieren sowie Auslesen von Daten benötigt. Eine dauerhafte WLAN-Verbindung ist möglich, aber nicht erforderlich.

Die Zustandstasten sind eine Besonderheit des LogTrek LTX. Bei Erstinbetriebnahme eines Fahrzeugs innerhalb einer Schicht muss der jeweilige Fahrer den nach der vorgeschriebenen Überprüfung festgestellten Fahrzeugzustand über eine frei wählbare Buchstabenkombination bestätigen bzw.  einen Fehlerstatus direkt melden. Ein in der Software definierbarer Workflow meldet festgestellt Fehler direkt weiter, z.B. an die Staplerwerkstatt. Die Dokumentation der Prüfvorgänge und der Zustände erfolgt manipulationssicher in der Software. Ein herkömmliches Übernahmebuch kann somit entfallen.


RFID-basierte Zugangsberechtigung